Welfenschatz

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Der Welfenschatz ist einer der bedeutendsten Kirchenschätze des Mittelalters. Seit 2008 ist er Gegenstand eines Restitutionsbegehrens. Die SPK sieht keine Grundlage für eine Rückgabe.

Zur Sammlung des Kunstgewerbemuseums der Staatlichen Museen zu Berlin gehört neben zahlreichen anderen Objekten der sogenannte Welfenschatz. Der Welfenschatz ist einer der bedeutendsten deutschen Kirchenschätze des Mittelalters. 42 Objekte des Welfenschatzes sind seit 2008 Gegenstand eines Restitutionsbegehrens: Einige Erben der jüdischen Händler, die 1935 den Schatz verkauften, halten den Verkauf für NS-verfolgungsbedingt. 

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz ist seit langem erfahren im Umgang mit NS-Raubgut und bei der Provenienzforschung. Sie hat die Umstände des Ankaufes umfassend wissenschaftlich aufgearbeitet. Dabei gelangte sie zu dem Ergebnis, dass die Voraussetzungen für eine Rückgabe im Sinne der Washingtoner Prinzipien nicht vorliegen. 

Diesem Ergebnis stimmte auch die Beratende Kommission 2014 zu. Dennoch setzte sich der Streit um den Welfenschatz fort.